Es ist Freytag. Es ist Flurytag XL

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XL

Es ist Freytag. Es ist Flurytag. Uly der 40.

Zumindest kann ich jetzt meine T-Shirtgröße endlich einer Zahl Zuordnen. Wobei die Römer schon komisch zählen, denn rein vom Alter wäre ich L. Oder wie die beiden Gallier immer sagen: Die spinnen die Römer.

Ach ja, Uly meinte mit den nächsten Bild sond alle kleinen Victorias ein für alle mal genannt. Ein Raketenmotor .

Bis nächsten Freytag. Denn dann ist wieder Flurytag.

Wir bringen an dieser Stelle jeden Freitag einen neuen Cartoon von Uli Flury. Und wie immer mehr unter: http://www.cartoon-manufaktur.com

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Immer wieder – Historische Victoria Bilder

Heute haben wir wieder 2 wunderschöne Bilder von unseren IG Mitglied Klaus Bächer zur Verfügung bekommen. Weiss jemand eine Geschichte zur Maschine oder zu dem gezeigten Foto? Zulassungsgebiet? Besonderheiten? Modifikationen? Modelle ? Welche Marke/n haben das/die anderen Fahrzeuge auf dem Foto?

… oder was Euch sonst noch dazu auffällt/einfällt.

Schreibt uns, wir veröffentlichen dazu gerne Euren Namen und die Modelle die Ihr erkennt. Schaut mal was unsere Mitglieder und Victoriafahrer bereits endecken konnten. Veröffentlich wird es dann immer hier:

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Danke nochmals an Klaus, das er unsere Webseite mit seinen Bildern Unterstützt.

4. Victoria Treffen Brogar/Dänemark

Am Samstag den 12 Mai hatten unsere Victoria Freunde aus Dänemark ihr viertes Treffen. Das es auch hier aussergewöhnliches zu sehen gab war ja klar.

Diese umgebaute Victoria gehört Martin Hoejholdt.

Hier sind einige Teilnehmer der Alsenrundfahrt zu sehen.

Kleine Pause während der Alsenrundfahrt beim Dänisch-deutschen Victoria-Treffen, vor dem Schloss in Sonderburg.

Pause im Yachthafen von Sonderburg

Besichtigung einer Sammlung von Veteranen bei einem dänischen Sammler.

Auch im Eisenbahnwaggon fühlen sich die Mopeds wohl – Sammlung von Veteranen eines dänischen Freundes.

Pause und Besichtigung eines originellen Grillplatzes in Dänemark

Abendessen zwischen Victoria- und NSU Ersatzteilen beim Dänisch- deutschen Victoria-Treffen bei Peder Pedersen in Broager am 12. Mai 2018

 

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XXXIX

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XXXIX

Es ist Freytag. Es ist Flurytag. Uly der 39. Aber jetzt mal ehrlich, bei den Römischen Zahlen muss man doch schon in die Tiefe gehen und etwas nachdenken. Wie bei unseren heutigen Ulys Best.

Visuelle Auflösung am Ende der Seite

Und ich bin sicher es war der Karpfen, nicht die Sushy

Aaaaaaaah. Als Bergmeisterfahrer hat man 2 Kästchen, deshalb habe ich es nicht kapiert 🙂 .

Bis nächsten Freytag. Denn dann ist wieder Flurytag.

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Motorrad-Oldie-Maiausfahrt vom Motorrad-Veteranen-Stammtisch Gensingen

Wer die Walpurgisnacht unbeschadet überstanden hatte und nicht von Hexen oder anderen üblen Geistern bis in den frühen Morgen gequält wurde, konnte am 1. Mai an einer Ausfahrt vom Veteranen Stammtisch Gensingen teilnehmen.

Bereits zum 31. mal organisierten die Gensinger ihre Ausfahrt, da kann man getrost von traditionell sprechen. Gensingen findet sich im Naheland, ganz in der Nähe vom schönen Rhein, ungefähr zwischen Ingelheim und Bad Kreuznach.Wir sind um 7.45 h in Miehlen gestartet, wobei nicht die Uhrzeit an diesem Feiertag für uns die Crux darstellte, sondern der Blick aufs Thermometer: 7 satte Plus-Grade – mehr war auf der Quecksilbersäule nicht drin! Da haben wir nochmal die gefütterten Winterhandschuhe rausgeholt. Bis nach Kaub und dann am Rhein entlang waren wir gegen 9 h am vereinbarten Treffpunkt mit den Rheingauern an der Fähre in Oestrich-Winkel. Bis dahin hatten wir die ersten 50 km schon abgespult und uns das erstmal für den Tag durchgefroren.

Wir, das sind meine Frau Renate und ich, beide mit Victoria-Pionier unterwegs, Renate mit ihrem Gespann von 1938 und ich mit der 1939er im Originalzustand bis auf die Auspuffanlage. die ist mir zwei Tage vorher zerbröselt, das Blech der Schalldämpfer war so dünn wie Papier,da war leider nix mehr zu machen. Da unsere Victorias gefahren werden und nicht in der Ecke rumstehen muss das Material halten, da bringt es nichts auf Optik zu basteln, das muss funktionieren. Irgendwann geht eben alles materielle mal den Weg des irdischen.

Wie praktisch so ein Gespann ist kann man wieder erleben wenn man/frau die Thermoskanne mit Tasse aus dem Seitenwagen holt und während der Wartezeit auf die Rheinfähre der Kaffee von innen langsam den Körper aufwärmt – eine Wohltat. Die ersten Motorräder sammelten sich auf der Fähre, alle haben das gleiche Ziel, und dann geht es weiter zum eigentlich Startpunkt der Ausfahrt auf dem Parkplatz vom Handelshof in Gensingen. In der Sonne wird es langsam angenehmer aber von warm kann immer noch keine Rede sein.

Gezählt habe ich die versammelten Zweiräder nicht, aber es müssten so um die 80 – 90 gewesen sein. Das Spektrum reichte von einer 1926er Rudge bis zur Guzzi aus Anfang der 1980er Jahre.

Vorkriegs NSU OSL sind gleich fünf mal vertreten, 600er Horex, Vincent Comet, Puch, Maico, BMW-Gespanne und -Solo, dazu ein bunter Mix von britischen und italienischen Marken.

 

 

 

Die Gruppen von jeweils ca. 10 – 15 Fahrzeugen sollen sich selbst zusammen finden, was auch einigermaßen funktionierte.Die schnellsten Gruppen machten sich als erste auf die Reise zu einer Ausfahrt von ca. 120 km, damit das Feld nicht von hinten aufgerollt wird.Unser Vorausfahrer fährt eine Harley aus den 1940er Jahren, seine Ansage ist ein Schnitt von 60 – 70 km/h, das passte für uns. Das Gas ist rechts und man/frau muss ordentlich am Kabel ziehen um den Schnitt zu halten.

Landschaftlich wunderschön bis in den Hunrück hinein mit herrlichem Ausblick aufs Simmerbachtal bei einer kurzen Pinkelpause. Ausgedehnte Pausen sind nicht vorgesehen, Essen und Getränke gibt es am Ziel und die meisten Teilnehmer haben wohl schon ihre Bratwurst vor Augen,denn gegen Ende der Fahrt wird das Tempo immer flotter.

Bei der letzten Pause sind wir mit dem Vorausfahrer noch so ziemlich die einzigen von der gestarteten Gruppe, alle anderen waren neu dazugekommenen, andere dafür verschwunden – wohin auch immer.

Da fahren wir am Ende zusammen mit 3-Zylinder-2-Takt Kawa, Guzzi Le Mans und anderen 70er-Jahre Mopeds und haben die Victoria-Ehre verteidigt. Besenwagen gibt es keinen, wer ausfällt musste selbst klar kommen. Apropos ausfallen – außer einer verlustig gegangenen 6er Mutter am Kupplungshebel ca. 10 Meter vor unserer Hofeinfahrt zuhause war nichts erwähnenswertes passiert. Da kann man gerne wieder mal den Slogan aus der Victoria-Werbung zitieren:

„Mit meiner Victoria gehört mir die Welt!“

Am Ende der Tour hatten wir runde 250 Kilometer zurückgelegt die Spaß gemacht haben – auch mit Wintertemperaturen bei der Fahrt in den Mai.

Manni Sprenger

 

Weblink zur Ausfahrt: https://mvsg.jimdo.com

Victoria und meine Familie

Es ist immer schön, persönliches von Eurer Victoria Geschichte zu hören. Von Eurer Familie und der Verbindung zu Eurer Leidenschaft zu den wunderschönen Maschinen aus Nürnberg.

 

So hat uns Peter Hartwich ein Bild von seinen Opa Paul Hartwich, geb. Purtzki in der Nähe von Passenheim geschickt und Überlassen. Wer kann uns mehr über die Maschine erzählen ? Ich lasse es gerne den Peter zukommen.

 

Cord Lange überlässt der Victoria Interessengemeinschaft sogar ein original Bild von 1924. Der Urgroßvater der Familie, Paul Krüger aus Braunschweig gewann am 11.5.1924 auf der Victoria das Hainbergrennen.

 

Mein Vater, Hans Thomann hat immer von seiner Bergmeister erzählt. Und die Art wie er es erzählt hat, machte mich Neugierig. Da war sehr viel Stolz in seiner Stimme. Als kleines Kind verstand ich nicht was er meinte, aber ich wusste es ist etwas Besonderes. Auf dem Bild sieht man meine Mutter wie sie mit der Bergmeister abgelichtet wurde. Auch mir wurde der „Victoria-Virus“ bereits im Kindesalter eingepflanzt.

Wenn ihr Bilder für uns habt, immer her damit.

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XXXVII

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XXXVII

Es ist Freytag. Es ist Flurytag. Uly der 37.

Hoffentlich sieht das die Frau nicht 🙂

Bis nächsten Freytag. Denn dann ist wieder Flurytag.

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Letzte Chanche – 4. Victoria Treffen am 12.5.2018 in Brogar/Dänemark

So Liebe Victorianer. Letzte Möglichkeit doch noch zum 4. Victoria Treffen in Dänemark zu fahren. Wir freuen uns auf Euer kommen.

Die Uhr tickt:

Samstag, 12. Mai 2018

Speziell für die Nordlichter möchte unser dänischer Victoria IG-Kollege und Kontaktmann für Dänemark Peder Pedersen sein 4. Victoria Treffen ausrichten. Peder wird unterstützt durch die Victoria-Freunde des Victoria-Klub-Danmark.Angedacht ist ein einfaches Treffen mit Ausfahrt in die Region. Frühstück, Lunchpaket und Abendessen werden angeboten.

Wer möchte, kann ab Freitag, 11. Mai ca.13 Uhr eintreffen und am Treffenplatz campen. Hotel oder Zimmer sind im Raum Flensburg günstig buchbar.

Eine Anmeldung zum Treffen ist wegen der Verpflegung erforderlich.

Wer an der Gemeinschaftsverpflegung teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 25. April 2018 gemeldet haben.

Anreise an die Ortschaft BROAGER bei Flensburg. (ca. 10 km von der deutsch/dänischen Grenze entfernt).

Übernachtungsmöglichkeiten und Pensionszimmer bitte bei Peder Pedersen oder Edgar Köhnke nachfragen (Adressen und Tel. siehe unten) 

Anschrift für den Treffpunkt:

Smedevej 1, DK-6310 Broager

Weitere Auskünfte und Anmeldungen bitte an

Peder Pedersen, Tel. 0045 74 44 11 22

E-Mail: peder.pedersen@victoria-bike-ig.com

oder Edgar Köhnke, Tel. 0481 421 20 35

E-Mail: edgar.koehnke@victoria-ig.de

Jede Victoria ist willkommen, auch mit anderen Marken dürft ihr natürlich gerne erscheinen.

Gloria Victoria aus dem Norden!

You are welcome – Stafford Motorshow 2018

Wer sich für Victoria Vorkriegsmotorräder interessiert kommt unweigerlich auch auf das Thema englische Motorrädern. Alle Einzylinder-Viertakter im Victoria-Programm von 1928 bis 1934 waren mit englischen Motoren von Sturmey Archer ausgerüstet. Sturmey Archer gehörte zum Raleigh Konzern in Nottingham. Zu Raleigh unterhielt die Victoria Geschäftsleitung schon viele Jahre gute Kontakte als sich das Geschäft noch ausschließlich auf Fahrräder beschränkte. Diese Kontakte nutzte man, um die zuverlässigen und ausgereiften Motoren aus England einzukaufen, das in den Zwanziger Jahren weltweit führend im Motorradbau war. Raleigh stellte 1934 die Produktion von Motorrädern und Motorradmotoren ein und damit waren die Motorimporte bei Victoria vorbei.

Soviel zur Vorgeschichte. Es ist bekannt, das in England Traditionen >gelebt< werden, auch was Motorräder betrifft. Nur ein Beispiel. Den berühmten >Pioniers Run< eine jährliche Rallye für Motorräder bis Baujahr 1915 wurde in diesem März zum 73. Mal organisiert. Als diese Veranstaltung 1945 ihre Premiere hatte, verschwendete in Deutschland kein Mensch einen Gedanken an Uralt-Motorräder, nach dem Krieg hatten wir andere Probleme und danach wurde in der Wirtschaftswunder alles Alte weggeschmissen, weil sich kein Mensch mehr dafür interessierte. Will sagen, bei den deutschen Veteranenfreunden erwachte die Liebe zum alten Eisen im Durchschnitt etwa 40 Jahre später.

Zu meinem ersten Besuch der Stafford Motorshow kam ich über einen belgischen Victoria-Freund, der für den Belgischen Motorrad Veteranen Club alle zwei Jahre eine Busreise dorthin organisiert und an der wir 2014 teilnehmen dürften.

Von der drei Tage dauernden Reise beschränkte sich der Besuch in Stafford auf ca. 8 Stunden. Wir sind damals mit offenem Mund staunend durch die Hallen gewandelt und hatten noch nicht die Hälfte des angebotenen Geländes besichtigt.

Uns war sofort klar – hier müssen wir nochmal hin und zwar an den vollen zwei Tagen die diese Veranstaltung anbietet.

Dieses Jahr vom 21.-22. April sollte es wieder soweit sein. Die Reise haben wir diesmal selbst organisiert und damit es etwas fixer geht haben wir die Lufthansa dem Bus vorgezogen. Bis Februar waren Flug, Hotel und Mietwagen gebucht und zwei Wochen vor der Abreise kamen die Eintrittskarten, wie man das früher gewohnt war, mit der Briefpost, man konnte und musste sie nicht selbst ausdrucken.

Wir starteten in Frankfurt/Main und mit Uwe Habersetzer, der in Hamburg startete und in München in einen anderen Flieger umsteigen musste, trafen wir am Flugplatz in Birmingham zusammen. Flugpläne können deutlich pünktlicher sein als die Bundesbahn, wir waren sogar schneller, wahrscheinlich mit Rückenwind. Da wir am Freitag noch reichlich Zeit zur Verfügung hatten besuchten wir das >National Motorcycle Museum<, das nur ca. 10 min vom Flugplatz entfernt ist. Im Großraum Birmingham, Coventry, Nottingham war die >Crème de la Crème< des britischen Motorradbaues vertreten, wie dies seinerzeit in Nürnberg der Fall war.

Um es kurz zu machen. Wir haben als Pendant in Deutschland das >Deutsche Zweiradmuseum in Neckarsulm<. Der Unterschied ist eklatant. Birmingham: ca. 1000 Motorräder, und zwar nur Motorräder von über 170 ausschließlich britischen Herstellern sind hier zu sehen. Die Ausstellung ist dicht gedrängt und nur sehr wenige Maschinen werden freistehend präsentiert, weil einfach der Platz fehlt. Neckarsulm: ca. 400 Fahrzeuge (nicht nur Motorräder) aus aller Herren Länder, großzügig präsentiert. Die Schwerpunkte sind also ganz klar sehr verschieden.

Was schaut sich der Victoria-Begeisterte also in Birmingham an? Als erstes die Raleighs natürlich, fünf sind in den Ausstellungshallen zu finden. Einmal mit Längsboxer-Motor wie bei den Victorias von KR I bis 6, aber mit 800 ccm, dann mit V-Motor und Einzylinder-sv, dazu eine 350er Rennmaschine von 1931 und eine 500er Rennmaschine von 1931. Beide Maschinen waren auf der TT im Einsatz und sind Leihgaben eines privaten Sammlers. Wir waren schon Richtung Ausgang unterwegs als mir mein Freund Pit die Funktion der gefederten Hinterradnabe einer Triumph erklären will und mir plötzlich jemand von hinten vorsichtig auf die Schulter tippt. Es ist ein schwedischer Victoria-Freund, den ich auf dem 1996er Victoria-Treffen in Warin das erste und einzige Mal gesehen habe und der mich hier erkannt hat. Er hatte mir einige Jahre später seine 1929 Victoria mit Sturmey Motor verkauft und er freute sich sichtlich als ich ihm erklärte, das seine Maschine noch wohlgehütet in meiner Garage steht.Und jetzt stehen wir hier nebeneinander etwa eine Autostunde von der Stelle entfernt wo der Motor des Motorrades das unsere gemeinsame Beziehung darstellt vom Band lief – unglaublich.

Wir übernachten in Stafford, nettes und preiswertes Hotel, ein gemütlicher Pub mit gutem Bier und solidem Essenangebot in Wurfweite – was will man mehr. Am Samstagmorgen sind wir nach 15 min Fahrzeit auf dem >Exhibition Ground<, Tausende Menschen strömen zum Eingang und was sofort auffällt: es gibt keine Anstehschlange, man geht einfach vorwärts und ist drinnen. Da bin ich von der Veterama anderes gewöhnt.

Was ist jetzt der Unterschied zur Veter(dr)ama, die von der Größenordnung dieser Veranstaltung entspricht?

Stafford ist eine sortenreine Zweiradveranstaltung. Wenn man von der Veterama die Autofraktion und die Ramschstände wegnimmt bleibt wahrscheinlich die Hälfte übrig. Eine weitere Besonderheit sind die Stände von Markenclubs und von Motorradclubs. Das Spektrum reicht vom Benelli Club bis zum Vincent Owners Club. Diese Stände werden pämiiert und damit wird der Ehrgeiz der Standbetreiben angefacht. Bei manchen Clubständen schaut es aus als ob die Marken noch am Start wären und man könnte seine Velecette oder die Sunbeam im Moment im Werk ordern. Wunderschön präsentiert, immer entspannte und sehr auskunftsfreudige Menschen als Standpersonal, man fühlt sich wohl und die ein oder andere Story gibt es umsonst dazu.

In Stafford werden auch Fahrzeuge prämiiert die ausgestellt werden, dabei wurde auch schon eine Victoria von 1914, von der britischen Marke aus Glasgow mit einem Preis geehrt.

Was ist noch anders? Die Auktion von Bonhams lockt viele Menschen an. 436 Lose wurden versteigert, nicht nur komplette Maschine sondern auch Einzelteile und Teilekonvolute. Erstaunlich, das manche Maschinen für absolut normales Geld weggingen ohne das man das ganz große Portemonnaie aufmachen musste. Ein Preisbeispiel: Losnr. 153 MATCHLESS 348ccm G3LS (Viertakt ohv) von 1953, verkauft für € 3,300 inkl. Zuschlag. Am anderen Ende der Preisskala findet sich eine Münch von 1970 die für ca. 177 000 Euro den Besitzer wechselte. Um zur Auktion zugelassen zu werden kauft man sich einen Katalog, der alleine schon als Motorradkompendium betrachtet werden muss, damit haben zwei Menschen Eintritt zur Auktion und man muss sich als Bieter registrieret lassen – und los geht es. Bonhams kassiert vom Verkäufer und vom Verkäufer jeweils 10 Prozent des erzielten Verkaufserlöses. Im Außengelände werden viele Rennmaschine angeboten, es schaut stellenweise aus wie im Fahrerlager einer Rennsportveranstaltung, kurzum es wird nicht langweilig. Nebenbei werden noch Triel-Vorführungen in Gelände gezeigt. Die zwei Tage sind gerade ausreichend um sich in den Hallen und im Freigelände umzuschauen und zwischendurch noch das ein oder andere Erfrischungsgetränk zu verköstigen. Wir kommen wieder – you are welcome!

www.staffordclassicbikeshows.com

www.nationalmotorcyclemuseum.co.uk

www.bonhams.com

Es ist Freytag. Es ist Flurytag XXXVI

Es ist Freytag. Es ist Flurytag. Uly der 36.

Kein Kommentar.

 

Bis nächsten Freytag. Denn dann ist wieder Flurytag.

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