Only for Man – Victoria auf der Isle of Man – IX

Donnerstag, 1. September

Leider schon der letzte Tag in unserem Rally-Programm. Heute ist ein sogenannter „social run“ angesagt.

Ruhe vor dem Sturm. Konzentration vor dem Start zur letzten VMCC Fahrt.

Darunter ist nichts Anderes zu verstehen, als dass man einen Streckenplan bekommt um von A nach B zu fahren.

Die 26er zickte morgens noch etwas rum. Kein Problem für Mr-Twostroke Uwe H. aus T., keine 30 min. später ging es auf die Strecke.

In unserem Fall fahren wir ca. 30 km nach Port Eirin in den Südwesten der Insel, Treffpunkt ist an der Uferpromenade. Die sehr herzliche Mrs. Jackson vom VMCC section IOM erwartet dort alle Teilnehmer, es gibt als Präsent einen Schlüsselanhänger und den obligatorischen Streckenplan.

Pitstop mit der Seele der VMCC Rallye Mrs. Jackson.

Ziel der Tagestour ist der Mooragh Park in Ramsey im Nordosten, das sind etwa 55 km, also sehr überschaubar. Gewertet wird die eigentliche Fahrt nicht, es geht nur um den Spaß mit anderen zusammen die Strecke zu fahren.

Entspannte Jungs am Hafen von Port Eirin im Süden der Isle of Man.

Da wir mit unseren zehn Motorrädern und Fahrern genug damit beschäftigt sind unsere Truppe zusammen zu halten, kommt der Kontakt unterwegs mit anderen Fahrern etwas zu kurz – schade. In Ramsey angekommen stellen wir die Motorräder auf der Rasenfläche schön in Reih und Glied ab, wie das hier so üblich ist.

Sonnenschein pur – und Eisschlecken inklusive.

Nicht nur an der Bushaltestelle stehen die Engländer ordentlich in der Reihe, „standing in the queue” ist hier angesagt. Dann gibt es ein „doggy bag“, eine Tüte mit zwei Sandwiches, Apfel, Wasserflasche,  Knusperriegel damit man von der Erschöpfung der Fahrt wieder zu Kräften kommt.

Angekommen in Ramsey. Zur Rallye gehörte auch ein Lunchpaket für die Teilnehmer – perfekt organisiert, es wurde an alles gedacht.

Die Motorräder werden von einer Kommission bewertet und dafür in folgende Klassen eingeteilt: Vintage (vor 1930), Postvintage (vor Weltkrieg II), Classic (nach Weltkrieg II), Modern, Custom, Competition.

Entlang der Strandpromenade nebenan, auf einem kerzengeraden Straßenabschnitt, wird ein Beschleunigungsrennen veranstaltet über eine Viertelmeile (400 m).

Wer sich in einem Sprint-Rennen auf die Viertelmeile versuchen wollte – kein Problem – einfach anmelden und los gehts.

Hier ist alles vertreten vom PS-Boliden bis zur AJS-Big-Port von 1930. Dem munteren Treiben wird Einhalt geboten als es langsam aber sicher anfängt zu regnen und das sehr beharrlich. Am letzten Tag an dem wir unterwegs sind, bekommen wir noch einmal die Regendusche zu spüren ohne die uns ja etwas gefehlt hätte, gehört ja auch irgendwie dazu.

Die ersten Regentropfen seid wir die Insel „erfahren“ haben, am letzten Tag.

Der ursprüngliche Plan war, eine letzte Runde auf dem „Mountain Circuit“ zu fahren, der damit ins Wasser fällt. Bei dieser Wetterlage am Berg Snaefell (621 m) vorbei zu fahren, ist kein Spaß, da oben kann Nebel sein, Sturm und andere ungemütliche Gegebenheiten. Nicht umsonst gibt es dort oben einen Streckenabschnitt der „Windy Corner“ genannt wird. Das lassen wir also und fahren schön brav die Küstenstraße entlang zurück nach Peel.

Klassisches Stilleben. Aaaaaber: Don`t drink and drive!

Auf der Farm angekommen beginnen wir schon mal die Busse zu laden. Morgen Nachmittag geht die Fähre nach Liverpool und das soll nach Möglichkeit entspannter ablaufen als bei  der Hinreise.

Unser bevorzugter Pub: Letztes Gruppenfoto vor dem Creek Inn in Peel.

Wir laden die Motorräder in die Busse und das ganze Material, außer dem kleinen Übernachtungsgepäck. Ein Bus bleibt allerdings noch unbeladen, das soll morgen früh erledigt werden. Warum wohl?

Am letzten Abend geben wir nochmal alles.

Der letzte Abend im „Creek Inn“ muss noch gebührend zelebriert  und das letzte Isle of Man-Geld muss hemmungslos verschleudert werden.

Grünes Inselpanaorama mit Blick über Peel.

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